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Abbey Road Studios

Abbey Road ist zweifellos das berühmteste Aufnahmestudio auf der Welt. Es steht als Synonym für berühmte Bands. Bis heute wird hier bekannte Pop-, Rock-, Klassik- und Filmmusik produziert und damit ein Großteil der Musik, die Sie hören. Seit Ende der 80er Jahre werden zum Abmischen Lautsprecher von Bowers & Wilkins eingesetzt.

Die Beziehung zwischen den Abbey Road Studios und Bowers & Wilkins begann 1988, als die Matrix 801 zum Referenzlautsprecher wurde. Und sie hat bis heute Bestand, wobei mittlerweile die 800D die Referenz ist Aber die Geschichte von den Abbey Road Studios begann schon viel früher…

Als Georgian Townhouse 1831 gebaut, wurde das Gebäude 1931 von der Gramophone Company gekauft und in Studios umgebaut. Auch das benachbarte Haus gehörte zum Studio und wurde zur Unterbringung der Musiker genutzt. Mitte der 90er Jahre nutzte der führende britische Dirigent Sir Malcom Sargent, dessen Haus gleich um die Ecke lag, das Studio häufig.


Als die Gramophone Company später mit der Columbia Graphophone Company zu EMI wurde, übernahmen sie die Studios. Sie waren als EMI-Studios bekannt, bis der Name 1970 formal in Abbey Road Studios geändert wurde. Das Abbey Road Studio Zwei wurde 1958, als Cliff Richard und die Drifters (später Cliff Richard und die Shadows) die erste Rock 'n' Roll-Single aufnahmen, zu einem Zentrum für Rockmusik. Auch vollzog sich in diesem Studio der Übergang vom "Rock 'n' Roll" zum "Rock".

Die Beatles feierten große Erfolge in Studio Zwei. Anfang bis Mitte der 60er Jahre wurden die Beatles sowie Cliff und die Shadows fast zu den Miteigentümern des Studios und baten stets freundlich um Aufnahmezeit. Es waren die Beatles, die mit der Tradition brachen, die Aufnahmetechniken änderten und für immer die Grenzen dessen verschoben, was man als Popmusik betrachtete. Bei den Beatles wurden Dopplungen (Flanging etc.) mit einer zusätzlichen Bandmaschine (ADT) erzeugt. Die Beatles holten das Optimum aus den Abbey Road Studios heraus.

Die Abbey Road Studios sind eng mit den Beatles verbunden, die zwischen 1962 und 1970 fast all ihre Alben und Singles hier aufnahmen. Nach der Straße, in der sich das Studio befindet, nannten die Beatles ihr letztes Album 1969 Abbey Road (das Aufnahmestudio wurde erst nach diesen Aufnahmen der Beatles 1970 in Abbey Road umbenannt). Iain MacMillan schoss das Coverfoto zu diesem Beatles-Album. Zu sehen sind darauf die vier Beatles, wie sie in der Nähe ihres Plattenstudios in der Londoner Abbey Road einen Zebrastreifen überqueren. Schon bald wurde dieser Ort zur Pilgerstätte für Beatles-Fans aus der ganzen Welt.

Auch Pink Floyd nahm die meisten der Alben, die in den späten 60er Jahren bis Mitte der 70er Jahre entstanden sind (wie The Piper at the Gates of Dawn (1967), A Saucerful of Secrets (1968), Music from the Film More (1969), Ummagumma (1969), Atom Heart Mother (1970), Meddle (1971),The Dark Side of the Moon (1972 - 1973) und Wish You Were Here (1975)) in diesem Studio auf.


Die Band hat die Abbey Road Studios dann erst wieder für die Sessions zum Live-Album Delicate Sound of Thunder (1988) und bei einigen Overdub-Aufnahmen für The Division Bell (1994) genutzt. Kürzlich nahm der Floyd-Gitarrist David Gilmour einige seiner Titel für sein neuestes Soloalbum On an Island dort auf. Ferner wurden die Studios von Syd Barrett für die Aufnahmen von The Madcap Laughs and Barrett (1970) genutzt.

Zu den bekannten Produzenten und Toningenieuren, die in Abbey Road gearbeitet haben, zählen Sir George Martin, Geoff Emerick, Norman "Hurricane" Smith, Ken Scott, Mike Stone, Alan Parsons, Phil McDonald, Richard Lush und der ADT-Erfinder Ken Townshend.

Aber neben zahllosen Pop- und Rockaufnahmen ist hier auch sehr berühmte Filmmusik entstanden: Jäger des verlorenen Schatzes, Die Rückkehr der Jedi-Ritter, Der letzte Kaiser, Batman, Memphis Belle, Stadt der Freude, König der Fischer, Interview mit einem Vampir, Apollo 13, Herr der Ringe: Die Gefährten, Herr der Ringe: Die zwei Türme und Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, Harry Potter & Die Kammer des Schreckens, Harry Potter & Der Stein der Weisen, um nur einige zu nennen. Diese Liste ist nahezu endlos und wird noch länger werden.

Trotz dieser zahlreichen Aufnahmen zählt in den Abbey Road Studios mehr die Qualität als die Quantität. Hören Sie sich die hier aufgenommenen Alben und Filmtitel einmal genauer an und Sie werden schnell verstehen, dass Qualität hier eine ungemein wichtige Rolle spielt. Die Qualität der Künstler und die Qualität des Klanges.

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